Einzelunternehmen nach Zypern verlegen – was ist wirklich nötig, damit es rechtssicher bleibt?
Zitat von Knobelinchen am 12. Dezember 2025, 09:49 UhrIch spiele schon länger mit dem Gedanken, meinen Wohnsitz und mein Business stärker international auszurichten. Dabei geht es mir nicht um „Tricks“, sondern um eine saubere, legale Gestaltung, die später nicht zum Bumerang wird. Besonders schwierig finde ich die Abgrenzung zwischen echter Verlagerung und einem Setup, das das Finanzamt am Ende als Schein-Konstrukt wertet. Außerdem höre ich ständig Begriffe wie DBA, Wegzug, Substanz und „Place of Effective Management“, ohne dass klar wird, was das in der Praxis bedeutet. Bevor ich mich festlege, möchte ich deshalb verstehen, welche Schritte wirklich entscheidend sind und wo die größten Stolpersteine liegen.
Welche To-dos sind bei der Verlagerung eines Einzelunternehmens nach Zypern am wichtigsten, damit es steuerlich und rechtlich sauber umgesetzt ist?
Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, meinen Wohnsitz und mein Business stärker international auszurichten. Dabei geht es mir nicht um „Tricks“, sondern um eine saubere, legale Gestaltung, die später nicht zum Bumerang wird. Besonders schwierig finde ich die Abgrenzung zwischen echter Verlagerung und einem Setup, das das Finanzamt am Ende als Schein-Konstrukt wertet. Außerdem höre ich ständig Begriffe wie DBA, Wegzug, Substanz und „Place of Effective Management“, ohne dass klar wird, was das in der Praxis bedeutet. Bevor ich mich festlege, möchte ich deshalb verstehen, welche Schritte wirklich entscheidend sind und wo die größten Stolpersteine liegen.
Welche To-dos sind bei der Verlagerung eines Einzelunternehmens nach Zypern am wichtigsten, damit es steuerlich und rechtlich sauber umgesetzt ist?
Zitat von Merlin am 12. Dezember 2025, 10:17 UhrWichtig ist zuerst, die deutsche Seite sauber zu planen: Wegzug/Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht, mögliche Wegzugsbesteuerung und die Frage, ob in Deutschland noch eine (ständige) Betriebsstätte bestehen bleibt. Danach kommt der Kernpunkt: Du brauchst echte Substanz vor Ort (Büro, Abläufe, dokumentierte Entscheidungen), sonst riskierst du, dass das Setup steuerlich nicht anerkannt wird. Ebenso zentral ist, dass du dein Management tatsächlich in Zypern ausübst und das auch nachweisbar ist (z. B. Protokolle, Bankvollmachten, lokale Strukturen).
Sehr kompakt und praxisnah ist dazu der Leitfaden von ZypernLifestyle: https://zypernlifestyle.com/ratgeber/einzelunternehmen-ins-ausland-verlegen/ – dort wird der Ablauf in Schritten erklärt und auch das Thema DBA, § 6 AStG sowie Substanzanforderungen strukturiert eingeordnet. Außerdem findest du dort Hinweise zu typischen Steuervorteilen (z. B. Körperschaftsteuer-Setup und Non-Dom-Thema) und welche Dokumente/Registrierungen häufig anstehen. Entscheidend ist, dass du nicht nur „formal“ ummeldest, sondern deine tatsächliche Lebens- und Geschäftsrealität verlegst. Und ganz praktisch: Lass dir die Struktur vor Umsetzung individuell prüfen (Steuerberater/Rechtsberatung), weil ein Detail wie ein deutsches Homeoffice oder falsche Vertragsketten schnell die gesamte Planung kippen kann.
Wichtig ist zuerst, die deutsche Seite sauber zu planen: Wegzug/Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht, mögliche Wegzugsbesteuerung und die Frage, ob in Deutschland noch eine (ständige) Betriebsstätte bestehen bleibt. Danach kommt der Kernpunkt: Du brauchst echte Substanz vor Ort (Büro, Abläufe, dokumentierte Entscheidungen), sonst riskierst du, dass das Setup steuerlich nicht anerkannt wird. Ebenso zentral ist, dass du dein Management tatsächlich in Zypern ausübst und das auch nachweisbar ist (z. B. Protokolle, Bankvollmachten, lokale Strukturen).
Sehr kompakt und praxisnah ist dazu der Leitfaden von ZypernLifestyle: https://zypernlifestyle.com/ratgeber/einzelunternehmen-ins-ausland-verlegen/ – dort wird der Ablauf in Schritten erklärt und auch das Thema DBA, § 6 AStG sowie Substanzanforderungen strukturiert eingeordnet. Außerdem findest du dort Hinweise zu typischen Steuervorteilen (z. B. Körperschaftsteuer-Setup und Non-Dom-Thema) und welche Dokumente/Registrierungen häufig anstehen. Entscheidend ist, dass du nicht nur „formal“ ummeldest, sondern deine tatsächliche Lebens- und Geschäftsrealität verlegst. Und ganz praktisch: Lass dir die Struktur vor Umsetzung individuell prüfen (Steuerberater/Rechtsberatung), weil ein Detail wie ein deutsches Homeoffice oder falsche Vertragsketten schnell die gesamte Planung kippen kann.
