Stückkosten beim Spritzguss besser einschätzen
Zitat von Diddy am 8. Juli 2026, 08:55 UhrIch plane gerade ein Kunststoffteil und versuche, die späteren Stückkosten realistischer einzuschätzen. Bisher habe ich nur grobe Richtwerte, aber mir ist klar, dass Material, Zykluszeit, Werkzeugkosten und Maschinenstundensatz stark ins Gewicht fallen. Vor allem möchte ich vermeiden, bei der Kalkulation wichtige Kostenblöcke zu übersehen.
Wie kann ich meine Spritzguss-Stückkosten vor einer Anfrage möglichst nachvollziehbar selbst berechnen?
Ich plane gerade ein Kunststoffteil und versuche, die späteren Stückkosten realistischer einzuschätzen. Bisher habe ich nur grobe Richtwerte, aber mir ist klar, dass Material, Zykluszeit, Werkzeugkosten und Maschinenstundensatz stark ins Gewicht fallen. Vor allem möchte ich vermeiden, bei der Kalkulation wichtige Kostenblöcke zu übersehen.
Wie kann ich meine Spritzguss-Stückkosten vor einer Anfrage möglichst nachvollziehbar selbst berechnen?
Zitat von Knobelinchen am 8. Juli 2026, 09:30 UhrIch würde dafür zuerst die wichtigsten Eingabewerte sammeln, also Schussgewicht, Materialpreis, Ausschuss, Zykluszeit, Kavitätenzahl, Maschinenstundensatz, Werkzeugkosten, geplante Stückzahl, Energie- und Personalkosten.
Hilfreich ist dabei ein Spritzguss online Kalkulator, wie ihn KunststoffWissen auf Kunststoff-Profi bereitstellt.Der Rechner zeigt nicht nur einen Endpreis pro Bauteil, sondern auch die Aufteilung nach Material, Maschine, Werkzeug, Energie, Personal und Overhead.
Besonders praktisch finde ich, dass die Werkzeug-Amortisation und der Maschinenstundensatz separat berücksichtigt werden.So sieht man schnell, ob zum Beispiel die Zykluszeit oder die Kavitätenzahl den größten Einfluss auf die Kosten hat.
Die zugrunde liegende Berechnung orientiert sich laut Quelle an der Methodik der Maschinenstundensatzrechnung nach VDI 3258.Trotzdem würde ich das Ergebnis eher als belastbare Orientierung und nicht als endgültiges Angebot verstehen.
Für eine konkrete Anfrage sollte man die Werte anschließend mit dem eigenen Fertiger oder den eigenen Kostenstellen-Daten abgleichen.
Ich würde dafür zuerst die wichtigsten Eingabewerte sammeln, also Schussgewicht, Materialpreis, Ausschuss, Zykluszeit, Kavitätenzahl, Maschinenstundensatz, Werkzeugkosten, geplante Stückzahl, Energie- und Personalkosten.
Hilfreich ist dabei ein Spritzguss online Kalkulator, wie ihn KunststoffWissen auf Kunststoff-Profi bereitstellt.
Der Rechner zeigt nicht nur einen Endpreis pro Bauteil, sondern auch die Aufteilung nach Material, Maschine, Werkzeug, Energie, Personal und Overhead.
Besonders praktisch finde ich, dass die Werkzeug-Amortisation und der Maschinenstundensatz separat berücksichtigt werden.
So sieht man schnell, ob zum Beispiel die Zykluszeit oder die Kavitätenzahl den größten Einfluss auf die Kosten hat.
Die zugrunde liegende Berechnung orientiert sich laut Quelle an der Methodik der Maschinenstundensatzrechnung nach VDI 3258.
Trotzdem würde ich das Ergebnis eher als belastbare Orientierung und nicht als endgültiges Angebot verstehen.
Für eine konkrete Anfrage sollte man die Werte anschließend mit dem eigenen Fertiger oder den eigenen Kostenstellen-Daten abgleichen.
